Youth Voices Rising: International Training in Advocacy und Lobbying
From 14 to 18 January 2026, the International Lobbying Training was held in Thessaloniki, Greece, as part of the Youth Voices Rising project. This international training activity was aimed at young people aged 18 to 26 who are active in youth work—whether as members of local youth groups, volunteers, or full-time staff of youth organizations.
The aim of the training was to support participants in developing and strengthening their advocacy and lobbying skills. In a dynamic and practice-oriented learning environment, they engaged intensively with political dialogue, interest representation, and decision-making processes at the European and international levels. The focus was on effectively representing youth interests and making young people’s voices visible and heard in political processes. Markus Rebitschek, an educational officer at EJBW, presented the participants with the results of a Europe-wide survey conducted in advance, which targeted young people, youth organizations, and decision-makers in the field of youth.
In addition, participants were encouraged to remain actively involved beyond the training itself. Within the framework of Youth Voices Rising, they received impulses and perspectives for further engagement, for example by becoming youth delegates at international meetings or conferences.
Picture: Infinity Greece / KIRKO
share on Facebook · veröffentlicht am 02. February 2026
Stellenausschreibung: Bildungsreferent*in / Projektkoordinator*in (w/m/d)
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die Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n Bildungsreferent*in / Projektkoordinator*in (w/m/d) für das Projekt »Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage« zur Arbeit im Team der Landeskoordination Thüringen.
Es handelt sich um eine Stelle im Umfang von 30 Stunden/Woche, bezahlt nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) E 11. Das Projekt ist derzeit als Strukturprojekt verankert im Landesprogramm »denkbunt« bis voraussichtlich 31.12.2028, die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2026. Eine Weiterbeschäftigung ist vorgesehen und geplant.
Bewerbungen bitte bis zum 02.02.2026, 8 Uhr richten an: Eric Wrasse, wrasse@ejbweimar.de
Die ausführliche Ausschreibung finden Sie unter Downloads.
share on Facebook · veröffentlicht am 14. January 2026
Es geht los! Kick-Off-Treffen für multimediales interaktives Theaterprojekt zur DDR-Geschichte
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In der ersten Januarwoche kamen die Kooperationspartner zum Startschuss für das auf zwei Jahre Laufzeit angelegte Theaterprojekt mit dem Titel »Zwischen Träumen und Wachen – Einblicke in das geteilte Deutschland« in der Kaleidoskop-Schule Jena zusammen.
Mit dem Theaterprojekt entsteht ein innovatives Bildungsformat, das historische Bildung, künstlerische Praxis und mediale Gestaltung eng miteinander verbindet. Ziel ist es, Jugendlichen einen emotionalen und zugleich reflektierten Zugang zur Geschichte der DDR zu eröffnen – jenseits klassischer Vermittlungsformen und mit einem klaren Bezug zu Fragen der Gegenwart.
Das partizipative Konzept bindet Jugendliche aktiv in die Entwicklung eines professionellen Theaterstücks ein. Ausgangspunkt der Arbeit sind reale Biografien, Zeitzeug*innenberichte und historische Quellen zur DDR-Geschichte, die als kreativer Rohstoff genutzt werden.Nach der Premiere an der Staatlichen Gemeinschaftsschule Kaleidoskop Jena im Sommer 2027 wird das Stück bundesweit an weiteren Schulen aufgeführt. Begleitende Unterrichtsmaterialien, Filmsequenzen und moderierte Gespräche sollen die Auseinandersetzung mit den Themen des Stücks vertiefen.
Die EJBW arbeitet bei dem Projekt mit der Kaleidoskop Gemeinschaftsschule Jena, der musealis GmbH sowie der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zusammen. Es wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Rahmen des Programms »Jugend erinnert«, Förderlinie SED-Unrecht.
share on Facebook · veröffentlicht am 13. January 2026
Lernen aus der Vergangenheit: Ein Seminar in Weimar und Buchenwald
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Anfang Dezember war eine Gruppe aus der Staatlichen Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales Jena in der EJBW zu Gast. Die Teilnehmenden beschäftigten sich bei einem dreitägigen Seminar mit der Geschichte Weimars im Nationalsozialismus und der Gedenkstätte Buchenwald. Auch Fragen des heutigen Umgangs mit der Vergangenheit wurden diskutiert. Hier ist ein Bericht der jungen Erwachsenen zu lesen.
share on Facebook · veröffentlicht am 05. January 2026
Youth Voices Rising: Zweites internationales Partnertreffen in Weimar
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Vom 10. bis 13. Dezember 2025 trafen sich die Projektpartner*innen des europäischen Projekts »Youth Voices Rising« zum zweiten internationalen Partnertreffen in der EJBW. Das Treffen markierte einen wichtigen Meilenstein im Projektverlauf: Neben dem Austausch über den Stand der einzelnen Arbeitspakete stand vor allem die Präsentation und Auswertung der europaweiten Bedarfsumfrage im Mittelpunkt.
Austausch, Reflexion und strategische Ausrichtung
Die Partnerorganisationen nutzten die Tage in Weimar, um gemeinsam auf die bisherigen Fortschritte im Projekt zu blicken, Herausforderungen zu reflektieren und die nächsten Schritte strategisch zu planen. Die enge Zusammenarbeit im internationalen Konsortium zeigte einmal mehr, wie wichtig der transnationale Austausch für eine nachhaltige und bedarfsorientierte Jugendbeteiligung ist.
Ein zentraler Programmpunkt war die Vorstellung der Ergebnisse der europaweiten Umfrage, die sich an junge Menschen, Jugendorganisationen sowie Entscheider*innen im Bereich Jugend richtete.
Fokus: Ergebnisse der europaweiten Umfrage
Die Auswertung der Umfrage lieferte wichtige und herausfordernde Erkenntnisse:
- Motivierte, aber unzureichend ausgestattete junge Menschen
Viele junge Menschen zeigen ein hohes Interesse und Engagement für politische Teilhabe, Lobbying und Advocacy. Gleichzeitig fehlt es ihnen häufig an konkretem Wissen, praktischen Werkzeugen und Erfahrung, um wirksam Einfluss zu nehmen. Daraus ergibt sich ein klarer Bedarf an gezielten Qualifizierungsangeboten.
- Bedarf an interaktiven und inklusiven Trainingsformaten
Sowohl junge Menschen als auch Jugendorganisationen betonen die Bedeutung praxisnaher, interaktiver und inklusiver Trainings, die konkrete Ergebnisse liefern und Anschlussmöglichkeiten bieten – etwa durch weiterführende Programme oder Mentoring.
- Barrieren der Beteiligung
Fehlende finanzielle Ressourcen, Zeitmangel sowie Reise- und Mobilitätshürden wurden als zentrale Hindernisse für die Teilnahme identifiziert. Diese Barrieren müssen bei der Planung zukünftiger Angebote konsequent berücksichtigt werden.
- Bedeutung von sicheren Räumen und Mentoring
Sichere, wertschätzende und nicht wertende Lernräume sowie kontinuierliche Begleitung durch Mentor*innen sind entscheidend, um Selbstvertrauen aufzubauen und langfristiges Engagement junger Menschen zu fördern.
- Unterschiedliche Wahrnehmungen von Bedarfen
Die Umfrage zeigte aber auch Diskrepanzen zwischen den Themen, die junge Menschen selbst als relevant ansehen, und jenen, die Träger und Fachkräfte für besonders wichtig halten. Eine bessere Abstimmung und Kommunikation zwischen Anbietenden und Teilnehmenden ist notwendig, um diese Lücke zu schließen.
Diese Ergebnisse bilden nun eine zentrale Grundlage für die weitere Projektarbeit und die Entwicklung passgenauer Bildungs- und Beteiligungsformate. Die detaillierte Auswertung der Umfrage steht in den nächsten Wochen zur Verfügung.
Ausblick: Kommende Trainings im Projekt
Neben der Rückschau richtete sich der Blick in Weimar auch nach vorne. Die Partner*innen arbeiteten intensiv an den Programmen und Inhalten der beiden kommenden internationalen Fortbildungen:
• 14.–18. Januar 2026: Internationales Lobbying Training in Thessaloniki (Griechenland)
• 14.–19. Februar 2026: Multiplier Training for Local Lobbyists in Bad Liebenzell (Deutschland)Beide Trainings bauen gezielt auf den Ergebnissen der Umfrage auf und sollen junge Menschen sowie Multiplikator*innen stärken, ihre Stimme wirksam in politische Prozesse einzubringen.
Das zweite Partnertreffen in Weimar hat deutlich gemacht: Youth Voices Rising ist auf einem guten Weg, junge Menschen in Europa nachhaltig zu stärken. Durch evidenzbasierte Arbeit, internationale Zusammenarbeit und einen klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Zielgruppen leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Teilhabe junger Menschen – heute und in Zukunft.
Bilder: Arianna Curreli, Markus Rebitschek
share on Facebook · veröffentlicht am 18. December 2025
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