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Rechtsruck?

Kontinuitäten und neue Bedrohungslagen in Thüringen

26. April 2024, 13.00 Uhr

deutsch

Viele Menschen in Thüringen blicken mit Sorge auf die Landtagswahl 2024. Mit dem absehbaren Wahlerfolg der AfD droht eine Zuspitzung der menschenfeindlichen und autoritären Tendenzen im Land.
Eine weite Verbreitung rechter Ideologien ist keine neue Lage in Thüringen. Sie sind in weiten Teilen der Gesellschaft verankert, oder zumindest toleriert. Bedrohungen und Übergriffe gehören in manchen Regionen zum Alltag. Mit einer starken AfD im Landtag droht eine weitere Verschärfung der Lage. Initiativen der Zivilgesellschaft, die sich für Demokratie einsetzen, müssen um ihre Existenz bangen. Betroffene rechter Gewalt befürchten eine noch weitere Normalisierung von rechten Einstellungen und eine Zunahme der Übergriffe.
In Sachsen und Brandenburg droht ein vergleichbares Szenario.

Der Fachtag möchte einen Blick auf die aktuelle Lage in Thüringen, Ursachen und mögliche Gegenstrategien legen. Nach einem wissenschaftlichen Input des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft kommen Personen und Initiativen zu Wort, die im Alltag mit der rechten Bedrohung konfrontiert sind. Sie werden ihre Erfahrungen mit der Lage teilen und einen Einblick in ihren Umgang damit geben.
Dominik Intelmann forscht zu politischen Einstellungen in Ostdeutschland und bietet Antworten auf die Frage, warum rechte Ideologien in Ostdeutschland besonders stark verbreitet sind.
Der Fachtag schließt mit einer Podiumsdiskussion. Julian Kusebauch von der Landeszentrale für Politische Bildung, Romy Arnold von der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und Axel Salheiser vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft werden diskutieren, wie mit der aktuellen Lage umzugehen ist und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um rechte Ideologien zurück zu drängen.

Zusätzlich findet am 25.04 ein Vernetzungstreffen der Initiative Weltoffenes Thüringen in der EJBW statt. Das Programm dafür folgt.

Angebot für

Aktive aus der schulischen und außerschulischen Jugendbildung, der Erwachsenenbildung, aus Vereinen und Verbänden. Akteur*innen aus Initiativen und Bündnissen für Demokratieförderung, gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus sowie Akteur*innen aus Kommunen und Verwaltung.

Veranstaltungsort

Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)

Leitung

Tariq Mian (EJBW)

Anmeldung

Anmeldefrist 29.03.2024

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 15€. Für Interessenten, für die die Teilnahmegebühr eine Hürde darstellt, werden wir eine Lösung finden. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an mian@ejbweimar.de.

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26. April 2024, 13.00 Uhr

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