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Ideen zu einem Workshop werden notiert /​/​ Foto: Thomas Müller
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Wahrnehmungen von Andersartigkeit

Zeitbedarf: 3 bis 4 Stunden
Altersgruppe: 16 Jahren – Erwachsene
Teilnehmer*innenanzahl: 8 bis 16 Personen
Vorkenntnisse: Keine erforderlich
Themen: Medienkompetenz, Genderfragen, Dekolonisierung, Diversität

Hintergrund

Die Welt, in der wir leben, ist gesättigt mit Bildern; von Fernsehen und Filmen, Nachrichten, sozialen Medien, Werbung und anderen Formen der Informationsweitergabe und Unterhaltung. Diese Bilder und die Art und Weise, wie wir dazu ermutigt werden, sie zu betrachten oder mit ihnen zu interagieren, beeinflussen wie wir die Welt verstehen und uns folglich in ihr verhalten. Aufgrund des großen Einflusses, den sie auf unser Leben und die Art und Weise, wie wir einander sehen und behandeln, haben, ist es wichtig zu verstehen, wie man diese Bilder auf kritische Weise dekonstruiert, damit wir Medienmanipulation und passive Ignoranz vermeiden können. Dieser Workshop konzentriert sich speziell auf Darstellungen von Frauen und People of Color in den Mainstream-Medien.

Zielsetzung

In diesem Workshop werden wir versuchen, die Art und Weise zu verstehen, wie wir durch die Populärkultur und die Mainstream-Medien ermutigt wurden, uns auf den weiblichen Körper und den kolonisierten Körper zu beziehen und wie dies unsere eigenen Denk- und Verhaltensweisen beeinflusst.

Ablauf

Wir werden eine Kombination aus kreativen Methoden, persönlicher Reflexion, Gruppendiskussion und visuellem Input verwenden, um diese Themen zu erkunden. Die wichtigsten Konzepte, die wir zur Erforschung und Strukturierung des Themas verwenden werden, sind der »männliche Blick«, der »koloniale Blick«, der »weibliche Blick« und der »oppositionelle Blick«. Durch den Input und die Aktivitäten werden wir Darstellungen von Frauen und People of Color analysieren, untersuchen, wie diese Darstellungen unsere Einstellungen und Vorurteile beeinflussen, und über unsere eigenen Gedanken zur visuellen Kultur und dem Akt des Schauens oder Angeschautwerdens reflektieren. Die verwendeten Methoden sind sowohl für Online- als auch für Präsenzveranstaltungen geeignet.

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