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Ideen zu einem Workshop werden notiert /​/​ Foto: Thomas Müller
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Unart – eine Kunstaktion gegen Alltagsdiskriminierung

Zeitbedarf: ca. 3 Stunden
Altersgruppe: ab 13 Jahren
Teilnehmer*innenanzahl: 5 – 20 Personen
Vorkenntnisse: keine Vorkenntnisse notwendig
Themen: Menschenrechte, Diversität, Diskriminierung

Hintergrund

UNart – ein Kunstaktion gegen Alltagsdiskriminierung ist ein Workshopformat, das Artikel 2 der UN-Menschenrechtserklärung, das »Verbot der Diskriminierung«, dekonstruiert, mit unserem gelebten Alltag in Bezug setzt und in einem co-kreativen Prozess mit den Teilnehmer*innen eine künstlerische Intervention entwickelt.

Zielsetzung

Ziel des Workshops ist es, das Verbot der Diskriminierung als vielschichtiges Menschenrecht greifbar zu machen. Es werden Handlungsoptionen aufgezeigt, die dabei helfen können, das eigene Leben zu »ent-diskriminieren« und sich unbewusste Verhaltensweisen bewusst zu machen. Die Möglichkeiten und Wirkkraft einer künstlerischen Intervention werden diskutiert und spielerisch ausprobiert.

Ablauf

In einem ersten Schritt wird über Assoziationen und Bilder die Vielschichtigkeit von Diskriminierung erarbeitet und mit der eigenen Erfahrungswelt verknüpft. Über Körperarbeit in Form von Gruppenübungen und über ein erfahrungs- und handlungsorientiertes Wissensinput sensibilisiert der Workshop für die Alltagsrelevanz des Menschenrechts und hilft dabei, das eigene Verständnis von Diskriminierung zu schärfen.

Darauf aufbauend werden gemeinsam Strategien für Veränderung entwickelt. Kunst wird dabei als ein möglicher Handlungsraum vorgestellt. Anhand von Beispielen wird das Einflussvermögen von Kunst im Machen und Anwenden sichtbar.

Dass Kunst Menschen und ganze politische Systeme auf einer besonderen Ebene erreichen kann – indem sie provoziert, Fragen aufwirft oder Menschen berührt – wird spielerisch an einer kleinen, eigenen Intervention ausprobiert.

Hinweise

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