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Ideen zu einem Workshop werden notiert /​/​ Foto: Thomas Müller
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»Prinz Charming und die Menschenrechte? « Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität

Zeitbedarf: ca. 3 Stunden
Altersgruppe: ab 14 Jahren
Teilnehmer*innenanzahl: 10–24 Personen
Vorkenntnisse: Idealerweise Grund- und Menschenrechte vorher behandelt
Themen: Menschenrechte, Diversität, LGBTIQ+ (Lesbian, Gay, Bi, Trans, Intersex and Queer)

Hintergrund

Die deutsche Gesellschaft wird immer vielfältiger, auch was das Ausleben der individuellen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität angeht. Politische Bildung, die Kinder und Jugendliche unter anderem auf das Zusammenleben in der Gesellschaft vorbereiten soll, sollte sich daher mit LGBTQ+ (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und queere Personen) – Themen beschäftigen. Vorurteile sollten abgebaut, Sensibilisierung für Diskriminierung von LGBTQ+ Personen und Empathie gefördert werden.

Zielsetzung

Das Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer*innen sich mit dem Begriff der Fairness, als Grundgedanke der Menschenrechte, beschäftigen und darüber verstehen, wo LGBTQ+ Personen (in Deutschland) Diskriminierung erfahren (unfair behandelt) werden. Die Teilnehmer*innen sollen für Diskriminierung von LGBTQ+ Personen sensibilisiert und dazu ermutigt werden, diese in Zukunft zu benennen sowie dagegen vorzugehen. Die mediale Darstellung, öffentliche Wahrnehmung bzw. gesellschaftliche Repräsentation und Auseinandersetzung mit homo-, bi-, transsexuellen und queeren Menschen in Deutschland und auch global hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Aus diesem Grund ist eine tiefere Beschäftigung mit dieser Thematik in der Politischen Bildung richtig und wichtig – sie ist nötig.

Ablauf

Zu Beginn des Workshops wird gemeinsam Artikel 1 der UN-Menschenrechtserklärung gelesen und besprochen. Der Begriff der Fairness soll anschließend als greifbarer Ausdruck benutzt und dessen Bedeutung (was ist fair/​unfair) erörtert werden. Im Anschluss geht es um die jeweiligen Bezugsgruppen der Teilnehmer*innen, sie sollen sich diesen jeweils zuordnen (Bsp.: Geschlecht, Migrationsgeschichte, Religion etc.) und reflektieren, ob sie durch ihre jeweilige Zugehörigkeit gesellschaftlich privilegiert sind oder diskriminiert werden. Ausgehend davon werden sie dafür sensibilisiert, dass LGBTQ+ Personen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung und/​oder Geschlechtsidentität Diskriminierung erfahren und Ungleichheit herrscht, was in Widerspruch zu Artikel 1 der UN-Menschenrechtserklärung steht.

Hinweise

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