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Ideen zu einem Workshop werden notiert /​/​ Foto: Thomas Müller
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Hey Stranger! – Rassismus und Racial Profiling

Zeitbedarf: ca. 2 Stunden
Altersgruppe: ab 15 Jahren
Teilnehmer*innenanzahl: 10–12 Personen
Vorkenntnisse: Idealerweise Diskriminierungserfahrungen sind vorhanden
Themen: Menschenrechte, Racial Profiling, Alltagsrassismus

Hintergrund

Wie viele Gesichter hat die Diskriminierung? Gibt es nur eine Möglichkeit, sie zu definieren?

»Diskriminierung« ist ein ziemlich großes Wort mit vielen verschiedenen Definitionen. Gerade in Deutschland ist Diskriminierung immer noch ein großes Thema. Beispiele dafür gibt es nicht nur in der Geschichte, sondern auch in unserem täglichen Leben.

Dieser Workshop zielt darauf ab, verschiedene Arten von Diskriminierung durch verschiedene Methoden wie Rollenspiele und Selbstreflexion kennenzulernen und ermöglicht es, persönliche Erfahrungen in einer sicheren Atmosphäre zu teilen. Die Rollenspiele sind speziell auf Racial Profiling ausgerichtet und basieren auf Beispielen aus dem realen Leben.

Zielsetzung

Ziel des Workshops ist es, dass sich die Teilnehmer*innen mit dem Begriff »Diskriminierung« in einem großen Spektrum auseinandersetzen, um die alltäglichen Folgen zu verstehen und sich in die Opfer hineinzuversetzen. Die Teilnehmer*innen sollen für die Diskriminierung bestimmter Personengruppen sensibilisiert und ermutigt werden, um diese in Zukunft zu benennen und dagegen vorzugehen.

Insbesondere die mediale Darstellung von Muslimen und BIPoC in Deutschland und weltweit hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Aus diesem Grund müssen sich die Teilnehmer*innen intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen, um zu verstehen, wie wichtig es ist, über Diskriminierung aufzuklären.

Ablauf

Der Workshop beginnt mit den persönlichen Definitionen von Diskriminierung, um zu verstehen, wie die Teilnehmer*innen den Begriff definieren würden. Später werden die Ideen gesammelt und es findet eine Gruppendiskussion statt. Am Ende wird die allgemeine Beschreibung von Diskriminierung gegeben.

Dann beginnt das Flaschendrehspiel, bei dem drei verschiedene diskriminierungsbezogene Kategorien vorgegeben werden. Jede*r Teilnehmer*in dreht die Flasche und wählt eine zufällige Karte unter einer Kategorie aus. Je nachdem, was auf der Karte steht, wird von dem/​der Teilnehmer*in erwartet, dass es entweder die gegebene Situation kommentiert oder gemacht wird, was auf der Karte steht.

Zum Abschluss folgt ein Rollenspiel über alltägliche Beispiele von Diskriminierung. Jede Gruppe bekommt eine Situation aus dem realen Leben und soll dann in Form eines kleinen Theaterstücks eine Lösung finden.

Hinweise

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