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Ideen zu einem Workshop werden notiert /​/​ Foto: Thomas Müller
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Gefängnis – Schuld und Strafe

Vorkenntnisse: keine

Hintergrund

Warum gibt es Gefängnisse und was bedeutet Freiheitsentzug? Welche Denksysteme liegen unserem Verständnis von Schuld, Strafe und dem »Wegsperren hinter Mauern« zugrunde? Und kann man eine Strafe wirklich »absitzen«? Wie geht’s danach weiter und wer sitzt da eigentlich so drin? Wird in jedem Land auf die gleiche Art bestraft?

Der Workshop vermittelt grundlegend das in Deutschland herrschende Straf- und Gefängnissystem und hinterfragt das Ziel des Freiheitsentzugs: die Resozialisierung. Dann wird die Täterperspektive ins Zentrum gerückt: Was sind klassische Täterbiografien, welche individuellen Schicksale spielen sich im Verborgenen (hinter den Mauern) ab und was passiert nach Absitzen der Haft? Die Auseinandersetzung mit dem Täter als Subjekt wirft die Frage auf, was eigentlich verurteilt und bestraft wird – die Tat oder der Mensch? Wie ein Land mit Straffälligen umgeht hat Konsequenzen für unser Denken und wirkt sich auf unser alltägliches Miteinander aus.

Zielsetzung

Der Workshop soll aufklären und diesen (mauer-)festen Bestandteil unserer Gesellschaft aus dem Verborgenen holen. Ziel sind Entmystifizierung, Aufklärung und der Erwerb kritischen Reflexionsvermögens, auch sich selbst und dem direkten Umfeld gegenüber.
Die Auseinandersetzung mit dem Strafsystem und dem Täter als Subjekt wirft die Frage auf, was eigentlich verurteilt und bestraft wird – die Tat oder der Mensch? Wie ein Land mit Straffälligen umgeht hat Konsequenzen für unser Denken und wirkt sich auf unser alltägliches Miteinander aus.

Hinweise

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