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SchulBrücke Europa

Kooperationsveranstaltung mit internationalen Gymnasien

18. – 26. Oktober 2018

geschlossene Veranstaltung

deutsch

Der Brite Neil MacGregor, Nationalpreisträger 2015, schätzt an der deutschen Geschichtsschreibung, dass sie sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt, um daraus für die Zukunft Lehren zu ziehen, und er empfiehlt dies auch der europäischen. Der Italiener Giorgio Agamben fordert, angesichts der gegenwärtigen Krisen, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die letzte Chance einer friedlichen Zukunft Europas nicht zu verspielen. Dabei betont er, dass die Identität Europas, die europäischen Werte und die Zukunft Europas, sich nur über deren Vergangenheit begründen und verstehen lassen.

Mit der Arbeit an einem Zeitstrahl ermöglichen wir den Teilnehmer*innen einen ungewohnten und komplexen Blick auf die Geschichte Europas, welchen sie durch die eigene Auseinandersetzung mit Primärtexten von Größen der europäischen Geistesgeschichte und Informationen zu zentralen Ereignissen und Knotenpunkten der europäischen Geschichte und Gegenwart füllen. Ihre Auseinandersetzung zu ausgewählten ökonomischen und ökologischen, zu Menschenrechts- und Demokratiefragen und zur Entwicklung europäischer Werte mündet, in der speziell für dieses Projekt konzipierten Methode, der Abfassung von Zukunftsgeschichten. Die Teilnehmer*innen werden so angeregt, geschichts- und erfahrungsgesättigte Zukunftsentwürfe zu denken – zu formulieren und ihre so entfaltete Utopiekompetenz auf die Gestaltung der Zukunft Europas zu richten.

Angebot für

Schüler*innen der Oberstufe internationaler Gymnasien

Veranstaltungsort

Heidelberg

Leitung

Dr. Frithjof Reinhardt, Thomas von der Gönna (EJBW)

Kooperation

Deutsche Nationalstiftung, Robert Bosch Stiftung GmbH