„Vom Hort bis zur NVA“. Kindheit und Jugend in der DDR

Seminar für Jugendliche aus Thüringen ab der 9. Jahrgangsstufe

17. – 19. September 2018

deutsch

Mehr als 25 Jahre nach der Deutschen Einheit ist das Wissen auch von ostdeutschen Jugendlichen über die DDR eher gering oder gar diffus. Oftmals stehen Erzählungen aus dem Familiengedächtnis, Eindrücke aus Filmen und die im Rahmen der »offiziellen« Gedenkkultur vermittelten Inhalte ohne Verbindung nebeneinander. Im Seminar arbeiten die Schüler*innen am Thema »DDR« strukturiert und übergreifend: Sie beschäftigen sich exemplarisch mit dem Leben von Kindern und Jugendlichen in der DDR. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Biografien von Heranwachsenden erhalten sie die Möglichkeit, sich mit den herrschenden Zwängen und den daraus folgenden, oftmals schwierigen (Lebens-)Entscheidungen ihrer Altersgenossen in der Diktatur auseinander zu setzen. Anhand von verschiedenen Quellen wie Dokumenten, Literatur, Filmen und mittels eines Zeitzeugengesprächs können sie sich ein differenziertes Bild von der DDR machen; hierzu besuchen sie auch die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt.

Angebot für

Jugendliche aus Thüringen ab der 9. Jahrgangsstufe

Veranstaltungsort

EJBW

Leitung

Dr. Peter Wurschi (Stiftung Ettersberg), Dr. Frank König (EJBW)

Kooperation

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Stiftung Ettersberg

Hinweise

Das Seminar wird gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

Anmeldung

Die Anmeldung ist möglich für Schulklassen aus Thüringen ab der 9. Jahrgangsstufe. Die Kapazitäten sind begrenzt, es besteht kein Anspruch auf Durchführung.

Kosten

Die Höhe der Kosten ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden und individuell bei der Anfrage zu erfragen.