»Venues of victims // Venues of perpetrators. Mapping, decoding & processing the role of historical - civic education in (European) Youth Work«

Internationaler Trainingskurs für Jugendleiter*innen aus Belgien, der Tschechischen Republik,Estland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Litauen, Norwegen, Polen, Portugal, Slowenien und Deutschland

14. – 20. Mai 2018

englisch

Im Rahmen des Projektes »Non-formal Education & Diversity in European Youth Work« (2015/2016) fand ein Auswertungstreffen im polnischen Rodowo statt. Dieses Treffen beinhaltete auch den Besuch der »Wolfsschanze« als »Täterort«. Die Vorbereitung und Nachbesprechung dieser Exkursion führte zu einer intensiven Debatte über die Rolle der historisch-politischen Bildung in der Menschenrechtsbildung, die Rolle solcher »Täter- & Opferorte« und ihrer Bedeutung in den derzeitigen Diskursen. Das vorliegende Projekt wurde entwickelt um den Herausforderungen der Arbeit (historisch-politischer) Bildnerinnen und Jugendarbeiterinnen zum vielschichtigen Themenkomplex EDC/HRE zu begegnen, Wissen zu vermitteln, Perspektiven zu erweitern, Austausch zu ermöglichen, eigene Haltungen und Sichtweisen zu überprüfen und Möglichkeiten eines Perspektivwechsels zu schaffen.

Das Projekt beginnt mit einem Auftaktseminar in Weimar (DE), in dem die inhaltlichen und strategisch-organisatorischen Aspekte mit den Projektpartnern erarbeitet werden, gefolgt von einem Trainingskurs in Poznan (PL) und einer Jugendbegegnung an wechselnden kroatischen Orten in Form eines Sommercamps. Der Projektabschluss, d.h. die Fertigstellung der geplanten Produkte, Vorstellung des Gesamtprojektes in der Öffentlichkeit, Entwicklung von Folgemaßnahmen und die Gesamtauswertung der Maßnahmen erfolgt auf einer Abschlusskonferenz in Gernika (ES).

Das Projekt wird unterstützt von Erasmus+ JUGEND IN AKTION und Mitteln des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP).

Veranstaltungsort

Poznan (PL)

Leitung

Markus Rebitschek (EJBW)

Kosten

Auf Anfrage

Kooperation

In Flanders Fields Museum (BE), USTAV PRO STUDIUM TOTALITNICH REZIMU (CZ), Sihtasutus Eesti Mälu Instituut (EE), ASOCIACION DE INVESTIGACION POR LA PAZ GERNIKA GOGORATUZ (ES), Maison d’Izieu mémorial des enfants juifs extermines (FR), DOCUMENTA CENTAR ZA SUOCAVANJE S PROSLOSCU UDRUGE (HR), Lietuvos gyventoju genocido ir rezistencijos tyrimo centras (LT), Narviksenteret (NO), STOWARZYSZENIE JEDEN SWIAT (PL), UMAR – União de Mulheres Alternativa e Resposta (PT), SOCIALNA AKADEMIJA – ZAVOD ZA IZOBRAZEVANJE, RAZISKOVANJE IN KULTURO (SI)

Hinweis

Seminarsprache ist Englisch