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  • Junge Trainer*innen aus Syrien und Serbien unterrichten Jugendliche aus Weimar und Rom

    Workshops für Jugendliche an der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar

    Sechs junge Trainer*innen aus Syrien und Serbien, die im Sommer-Herbst 2016 zu Multiplikator*innen der politischen Bildung im Rahmen des Bundesmodellprojektes der EJBW »Seminarleiter*innen-Ausbildung von und mit Geflüchteten« ausgebildet wurden, bieten am morgigen Donnerstag im Reithaus der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW) Workshops der politischen Bildung an. Daran nehmen 45 Schüler*innen der Freien Waldorfschule Weimar und des Liceo Scientifico Morgagni aus Rom teil.

    »Es ist eine einmalige Gelegenheit für die Jugendlichen, aus erster Hand etwas über die politische Situation in Syrien, die Flucht aber auch über die arabische Kultur und Sprache und den so kontrovers diskutierten Islam zu erfahren. Sie können alle Fragen, die sie an Geflüchtete haben, direkt stellen« erläutert Eric Wrasse, pädagogischer Leiter der EJBW, das Projekt. Junge Menschen aus Syrien und Deutschland beschäftigten sich während ihrer Ausbildung in der EJBW mit den Grundlagen der außerschulischen politischen Bildung und entwickelten gemeinsame Workshop-Angebote für diverse Zielgruppen. Diese bieten sie heutzutage Trägern der Jugendhilfe und Schulen an. In den Workshops wird mit interaktiven Methoden und Materialien wie Fotos, Videos und Alltagsgegenstände gearbeitet. Dazu gehört auch ein Video, das ihre Ankunft im Schlauchboot auf der griechischen Insel Samos zeigt.

    Im Mittelpunkt der Begegnung steht der Austausch zu den Themen Migration und Menschenrechte in Deutschland, Italien und Europa. Tausende von Menschen versuchen jährlich aus Nordafrika und dem Mittleren Osten nach Europa zu fliehen. Deutschland und Italien verbindet dieses Thema. Warum fliehen die Menschen? Was erleben sie auf der Flucht? Welche Kultur und Religion bringen sie mit, wie erleben sie Deutschland und Italien? Wie soll Europa mit dem Thema Migration umgehen? Achtet Europa die Menschenrechte, wenn es um Migrant*innen geht? Die Teilnehmenden werden sich über ihr Verständnis zu diesen Fragen austauschen und in verschiedenen Workshops mit Geflüchteten dazu ins Gespräch kommen.

    Die Workshops der jungen Trainer*innen befassen sich mit den folgenden Themen: »Journey of Death – die Geschichten einer Flucht«, »Muslimische Frauen« »Situation der Roma in Serbien«, »Islam und Islamophobie«, »Politische Situation in Syrien«.
    Die Workshops finden im Rahmen eines Seminars zum Thema »Menschenrechte: Flucht und Asyl« statt, das die EJBW alljährlich als deutsch-italienische Jugendbegegnung organisiert.

    auf Facebook teilen · veröffentlicht am 23. Februar 2017

Medienecho

  • Junge Trainer*innen aus Syrien und Serbien unterrichten Jugendliche aus Weimar und Rom

    Thüringer Allgemeine und Thüringische Landeszeitung vom 23.02.2017

    Sechs junge Trainer*innen aus Syrien und Serbien, die 2016 zu Multiplikator*innen der politischen Bildung im Rahmen des Bundesmodellprojektes »Seminarleiter*innen-Ausbildung von und mit Geflüchteten« in der EJBW ausgebildet wurden, bieten am 23.Februar im Reithaus Workshops der politischen Bildung an. Daran nehmen 45 Schüler*innen der Freien Waldorfschule Weimar und des Liceo Scientifico Morgagni aus Rom teil.

    Den kompletten Artikel können Sie in der TA weiterlesen.

    auf Facebook teilen · veröffentlicht am 23. Februar 2017