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  • Internationale Lehrkräfte der SchulBrücken-Programme in Weimar

    Die erste LehrerBrücke – ein Projekt der Deutschen Nationalstiftung, der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar – startet morgen in der EJBW.

    Vom 9. bis 12. Februar 2017 treffen sich über 25 Lehrer*innen aus ganz Europa – von Petrosawodsk bis Meran, von Paris bis Warschau – zur ersten europäischen LehrerBrücke in Weimar. Die EJBW schafft damit nach über 15 Jahren eines überaus erfolgreichen internationalen Projektes, erstmals die Möglichkeit für Lehrer*innen aus den angesehenen Projekten SchulBrücke Weimar und SchulBrücke Europa, sich zu begegnen, auszutauschen und an gemeinsamen Ideen zu arbeiten.

    Verbunden ist dieses Modellprojekt mit einem Empfang beim Oberbürgermeister der Stadt Weimar, der gleichzeitig Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Nationalstiftung ist. Am 10. Februar 2017 um 14:00 Uhr wird Stefan Wolf internationale Lehrkräfte im Rathaus begrüßen und sich mit Ihnen über europapolitische und tagesaktuelle Themen austauschen.

    Die erste LehrerBrücke geht Spuren nach, die Persönlichkeiten aus den verschiedensten Ländern Europas in Weimar hinterlassen haben. Damit soll veranschaulicht werden, inwiefern das »Provinznest« Weimar immer wieder zu einem zentralen Knotenpunkt im europäischen Kommunikationsgeflecht und damit als Ort europaweit wahrgenommen wurde. Diese geographisch-historische Folie dient dazu, sich kritisch mit den Inhalten der Europa-Debatten, die von Weimar aus immer wieder angestoßen wurden, auseinanderzusetzen. Dabei geht es im Besonderen um das Zukünftige im Vergangenen, welches das kulturelle Erbe auszeichnet. Flüchtlingskrise und Brexit verdeutlichen die Dringlichkeit der Frage, welches Europa wir wollen und in welchem Verhältnis dies zum Wohle und Wollen der Menschen steht. Das Seminar entwickelt mit den Teilnehmenden Ideen und Argumente für einen klugen Diskurs um die Zukunft Europas und soll Anregungen aus Weimar dafür beisteuern.

    »Die aktuellen Geschehnisse verdeutlichen einmal mehr wie wichtig der internationale Erfahrungsaustausch, insbesondere über europäische Grenzen hinweg, heutzutage ist und so freuen wir uns über den Start des neuen Projektes mit den internationalen Lehrkräften, die frische Ideen und Impulse an ihre Schüler*innen weitergeben können«, so Thomas von der Gönna, einer der Leiter der LehrerBrücke und Bildungsreferent für europapolitische Bildung in der EJBW.

    auf Facebook teilen · veröffentlicht am 08. Februar 2017