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  • Gegen Hass und Hetze im Alltag argumentieren

    In der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar findet vom 7. bis 8. April ein Argumentations- und Handlungstraining in Kooperation mit der Landeskoordination Thüringen »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt.

    Populistische Hetze und menschenverachtende Parolen, aktuell vor allem gegen Geflüchtete und Helfende, tauchen nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern immer häufiger ganz unverhohlen im öffentlichen Raum auf. Auch in Schulen, Jugendclubs und anderen Einrichtungen stoßen die dort pädagogisch Handelnden vermehrt auf emotional aufgeladene, irrationale Argumente und damit zum Teil an die Grenzen ihrer Argumentations- und Handlungsfähigkeit.

    20 pädagogische Fachkräfte wie Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Erwachsenenbildung, kommen aus ganz Deutschland in die EJBW, um in diesem Training Strategien zu erproben, wie sie im Berufsalltag menschenverachtende Einstellungen erkennen und argumentativ widerlegen können. Es werden aktuelle Abwertungs- und Feindlichkeitseinstellungen, z.B. gegenüber Geflüchteten, thematisiert und eine Grundlage geschaffen, um zukünftig auf der Basis individueller Stärke situationsangemessen, argumentationssicher und mit Überzeugungskraft reagieren zu können.

    Alle Medienvertreter*innen sind zur Veranstaltung recht herzlich eingeladen! Wir freuen uns, dass Jana Simon, eine Expertin auf diesem Gebiet und Redakteurin der »ZEIT«, ihr Kommen zugesagt hat.

    auf Facebook teilen · veröffentlicht am 07. April 2016