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  • Die Projektreihe der EJBW »Außerschulische Bildung und Diversität in der europäischen Jugendarbeit« geht in die nächste Phase

    Fachkräfte der Jugendarbeit aus 19 verschiedenen Ländern kommen zu regionalen Tagungen in Mazedonien und Bosnien & Herzegowina zusammen.

    Vom 2. – 6. April 2016 und vom 8.- 12. Juni 2016 treffen sich in Tetovo (Mazedonien) sowie Sarajevo (Bosnien & Herzegowina) Fachkräfte der Jugendarbeit aus 19 verschiedenen europäischen Ländern zu zwei regionalen Tagungen »Non-Formal Education and Diversity in European Youth Work: Subjects – Methods – Exchange«, um ihre Meinungen, Erfahrungen und Wissen zu diesem Thema auszutauschen.

    Die zwei Treffen sind Teil der auf anderthalb Jahre angelegten Projektreihe der EJBW mit dem Thema »Außerschulische Bildung und Diversität in der europäischen Jugendarbeit«.

    Zum Auftakt des Projektes hat im Sommer 2015 ein Vernetzungstreffen (Partnerkontaktseminar) in Novi Sad, Serbien stattgefunden. Daraufhin fand in Weimar im Herbst 2015 eine Fachkräftefortbildung (Trainingskurs) statt. Nun werden jeweils in Tetovo (Mazedonien) sowie Sarajevo (Bosnien & Herzegowina) zwei Tagungen zu den Themen »Diversität & Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« sowie »Diversität und Inklusion« durchgeführt.

    Während dieser Regionaltagungen stehen folgende Fragen im Zentrum der Diskussion: Was bedeutet Diversität? Welche Rolle spielt sie in der außerschulischen politischen Bildung? Welche Ansätze und Strategien verfolgen die Organisationen vor Ort in ihrer Arbeit zu den Themen »Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« sowie »Inklusion«. Was sind die Stärken und Schwächen in der täglichen Arbeit mit den Zielgruppen? Des weiteren werden die Tagungen dazu beitragen, dass sich Organisationen vor Ort mit den beteiligten Partnern aus 19 verschiedenen Europäischen Ländern vernetzen und Kontakte für zukünftige Partnerschaften knüpfen können.

    Der Projektleiter, Bildungsreferent der EJBW Markus Rebitschek betont die Aktualität des Themas »Diversität« und die Wichtigkeit, sich damit fachlich intensiv auseinanderzusetzen. »Als Teil der Balkanroute, der Erklärung zu so genannten »sicheren Herkunftsländern«, einer jahrelangen gewalthaften Auseinandersetzung mit den eigenen Minderheiten und stark ausgeprägten Formen von Rassismus und Homophobie in den Gesellschaften befinden wir uns mit den Tagungen im Zentrum des derzeitigen Europäischen Geschehens« so Rebitschek.

    Die Tagungen werden den Teilnehmer*innen Impulse geben, ihre Erfahrungen auszutauschen, das Expertenwissen mit den anderen zu teilen und ihre Stärken als Multiplikator*innen zu kennen. Als Abschluss der Projektreihe wird ein Auswertungsseminar im August/September in Rodowo, Polen stattfinden.

    Das Projekt resultiert aus einer Kooperation einer Projektgruppe im AdB (Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten), unterstützt vom EU-Programm »Erasmus+/Jugend in Aktion«.

    Die Medienvertreter*innen und alle, die sich für das Thema interessieren, sind herzlich eingeladen, an den Tagungen teilzunehmen.

    auf Facebook teilen · veröffentlicht am 18. März 2016